10 Abendrituale, die zu einem besseren Schlaf führen können

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Wenn Du das Internet durchforstet, stößt Du auf viele Seiten, die sich mit dem Thema Abendrituale und besseren Schlaf beschäftigen.

Eines möchte ich gern vorweg nehmen.

Wenn man nicht schlafen kann und verzweifelt ist, ist man gewillt, alles auszuprobieren, was einem dazu verhilft, endlich wieder besser zu schlafen.

Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich war erstaunt, wie kreativ ich geworden bin.

Unweigerlich verlässt man sich dann auf sämtliche Lösungen, auf die man im Laufe so stoßt.

Funktioniert eine nicht, probiert man sofort die nächste aus.

Alles eng verbunden mit der Hoffnung, dass es nun endlich mal klappen muss mit dem Schlafen.

Man fängt an, sich darauf zu verlassen, dass irgendwann eine Maßnahme den erwünschten Erfolg bringt.

Und schon befindet man sich in einem Teufelskreis der Abhängigkeit.

Und keine Sorge, Dein Gehirn ist kreativer als Du denkst und hat bereits weitere Lösungsvorschläge in petto.

Was ich damit sagen möchte…

Abendrituale können schlaffördernd sein

Mache Dich jedoch nicht abhängig von ihnen und erwarte sofortige Hilfe.

Denn tappst Du einmal in die Falle, ist es paradoxerweise so, dass jede weitere Maßnahme, die Du ergreifst, um Deinen Schlaf zu bekommen, deine Schlafstörung verstärken kann.

10 Abendrituale, die zu einem besseren Schlaf führen können

Möchtest Du auch erfolgreich Deine Schlafstörungen beenden, dann habe ich folgende 10 Abendrituale für Dich.

Tipp #1 – Reflektiere Deinen Tag

In dem Du am Abend nochmal kurz Deinen Tag reflektierst und Dir durch den Kopf gehen lässt, was gut und was schlecht war, legst Du unangenehme Gedanken ab und förderst die Positiven.

Notiere Deinen Tag am Besten in ein Tagebuch. Damit schreibst Du Dir alles von der Seele, was Dich belastet.

Es wird Dir auch leichter fallen, Dich auf den nächsten Tag zu konzentrieren.

Tipp #2 – Danke sagen

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Danke sagen ist für viele nicht leicht.

Ich finde jedoch, dass es auch für Dich eines der wichtigsten Abendrituale überhaupt sein kann.

Wie wäre es aber damit, wenn Du einfach mal Danke sagst, anstatt immer nur zu meckern und zu jammern?

Probiere einmal aus, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen.

Beschäftige Dich einmal bewusst mit den Dingen, die positiv an Deinem Tag waren.

Bedanke Dich z.B. für ein nettes Gespräch, für Deine Gesundheit oder dafür, dass Du ein Dach über dem Kopf hast, in dem Du alles festschreibst und damit visualisierst.

So kannst Du vermeiden, dass Du verärgert über den Tag ins Bett gehst und kannst verhindern, dass Dich negative Gedanken vom Schlafen abhalten.

Beginne mit 5 Dingen, für die Du dankbar bist.

Wenn Dir mehr einfallen, perfekt. Wenn Du nicht immer auf 5 kommst, auch kein Problem.

Tipp #3 – Plane den nächsten Tag

Nimm Dir kurz Zeit und plane Deinen nächsten Tag bereits am Abend.

Das schafft Struktur und kann Dich beruhigen.

Tipp #4 – ein Spaziergang

Anstatt den Fernseher einzuschalten, kann es vielleicht eine Gute Idee sein, einen kurzen Spaziergang zu machen.

Nimm Dir bewusst Zeit für Dich oder für Deinen Partner.

Die Sorgen können sich an der frischen Luft schnell auflösen.

Dein Kopf wird frei und Du wirst sicher auch entspannter.

Tipp #5 – Lesen

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Lesen in einem „richtigen“ Buch ist inspirierend und kann Dich vom Alltag entlasten.

Beim anschließenden Schlafen verarbeitest Du das Gelernte auch gleich.

Lesen im Smartphone oder auf einem Tablet ist keine gut Idee.

Das bläuliche Hintergrundlicht lässt Dich wieder wach werden.

Tipp #6 – mach alles aus

Wenn Du ins Bett gehst, schaltest Du das Licht aus.

Normal, ne?

Das solltest Du auch mit allen anderen Geräten tun.

Smartphone aus (Flugmodus), TV aus, Laptop aus, Tablet aus.

Denn elektronische Geräte am Bett können Deinen Schlaf stören.

Tipp #7 – Meditieren

Schließe den Tag mit einer kurzen Meditationseinheit ab.

Das Meditieren nicht immer bedeuten muss, sich stundenlang hinzusetzen und ins Leere zu starren, ist bisher weitreichend bekannt.

#Lesetipp: Erstkontakt mit Meditation – 3 Tipps um den Kopf auch einmal ausschlafen zu lassen

Tipp #8 – bestätige Dich selbst und lobe Dich für Deine Taten

Um Dein Selbstbewusstsein bis in den nächsten Tag zu stärken, solltest Du einmal versuchen, Dich selbst zu bestätigen.

Sprich Dir Mut zu und mach einmal das Gegenteil von dem, was viele Menschen abends tun.

Sie lassen sich von abendlichen, negativen Gedanken beeinflussen und reagieren falsch darauf.

Die Folge, der Ärger geht mit ins Bett.

Tipp #9 – konzentriere Dich auf das Wichtige

Rufe Dir am Abend nochmals Deine Ziele vor Augen.

Schreibe sie auf und wiederhole sie laut.

Was hat momentan Priorität im Leben und was kann auch mal hinten anstehen?

Damit Du nicht den Überblick verlierst, ist es wichtig, auch mal Dinge hinten anzustellen.

Konzentriere Dich auf das Wichtige und schaffe Dir Freiräume.

Tipp #10 – ein entspanntes Basenbad

Baden ist Reinigung und Entspannung zugleich.

In Verbindung mit Entspannungsmusik hat ein Basenbad zahlreiche Vorteile.

Erfahre hier mehr über das Basenbad und seine positiven Wirkungen.

Fazit

Menschen, die sich mit ihrem Körper und ihrem Geist beschäftigen, schlafen besser.

Durch Dankbarkeit legst Du negative Gedanken ab.

Ein immer gleichbleibendes Abendritual schafft vertrauen und beruhigt.

In Kombination mit regelmäßiger Entspannung kannst Du Dich besser von Deinem Tag verabschieden. Das beruhigt und Du kannst Dich sorgenfrei in den Schlaf begeben.

mache diese Abendrituale zu einem festen Bestandteil Deines Leben und sie werden sich sehr bald automatisieren.

 

 

 

 

 

2 Antworten auf „10 Abendrituale, die zu einem besseren Schlaf führen können“

  1. Hallo Marco, ein sehr schöner und inspirierender Artikel! Deine Top 10 der Rituale sind toll. Danke auch fürs Verlinken! Ich finde diese beiden Themen passen super zusammen. Mit der Entspannung kommt der Schlaf. Wenn ich nicht gleich einschlafen kann, lese ich oft noch, dann fallen die Augen auch schon mal von alleine zu. Meditieren ist für mich die effektivste und schnellste Art in die Ganzkörperentspannung zu kommen. LG, Kerstin

    1. Hi Kerstin, sehr gern! Entspannen kann man sich auf seine ganz individuelle Art und Weise. Wichtig ist es jedoch, dass die Menschen den Weg zur Entspannung finden. Hat man ihn einmal gefunden, ist der größte Schritt getan.
      Ich wünsche Dir heut einen schönen Tag.

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