Kurkuma – ein natürliches Wundermittel

Quelle: Pixabay.com

Kurkuma, auch als Gelbwurz oder indischer Safran bekannt, stammt aus Indien bzw. Südostasien. Dort wird die Pflanze seit 5.000 Jahren als heilige Pflanze verehrt. Ebenso lange wird sie auch im Ayurveda, in der traditionellen Chinesischen Medizin und in der indischen Medizin verwendet. In Europa beschäftigt man sich dagegen erst seit ca. 50 Jahren mit dessen medizinischer Wirkung.

Von der Pflanze, die zur Familie der Ingwergewächse gehört, ist der Wurzelstock interessant als Heilmittel und Gewürz.

Kurkuma hat ein pfefferähnliches Aroma, ist scharf im Geschmack und weist ebenso eine goldene Farbe auf.

Wenn Du mehr über die positiven Eigenschaften von Pfeffer wissen möchtest, klicke jetzt hier, um auf den Blogartikel über „Pfeffer“ von Miri zu kommen.

Was sind die Inhaltsstoffe von Kurkuma und wie wirken sie?

Vorne an steht das Curcumin. Manche kennen es bestimmt auch unter Namen E100. Denn Curcumin wird auch als Lebensmittelersatz verwendet. Es dient hier als Färbemittel und Geschmacksträger.

Quelle: pixabay.com

Die medizinische Heilwirkung ist jedoch viel interessanter. Denn mithilfe von Curcumin kann man ganz einfach und auf natürliche Weise seine eigene Gesundheit fördern oder wiederherstellen.

 

 

Curcumin wirkt:

  • entzündungshemmend
  • antioxidantisch
  • antiviral
  • antibakteriell
  • antimyokatisch
  • antikarzinogen
  • antimutagen

Außerdem besitzt es die Fähigkeit

  •  Schwermetalle aus dem Körper zu leiten
  • hemmt den Knochenabbau
  • kann bei Diabetes und Alzheimer positive Wirkungen zeigen
  • den Cholesterinspiegel senken

Da Curcumin nicht gut wasserlöslich ist, is es ratsam es mit etwas Öl zu erhitzen, um so die Bioverfügbarkeit des Curcumin zu erhöhen.

Weiterhin enthält Kurkuma 5-7% ätherische Öle, die

  • antimikrobakteriell (gegen Mikroorganismen)
  • antineoplastisch (gegen Tumore)
  • antiarthritisch wirken
  • die Herztätigkeit steigern.

11 Gründe, warum Du Kurkuma mit in Deine Nahrung aufnehmen solltest:

1. Kurkuma kann helfen Krebs zu besiegen

Es gibt zahlreiche Studien, die sich mit der Heilwirkung des Curcumins beschäftigt haben. Nahezu alle Krebsarten wurden dabei berücksichtigt. Die Ergebnisse führten dazu, dass die deutsche, die amerikanische und die österreichische Onkologie Curcumin begleitend für eine Krebstherapie empfehlen.

Curcumin kann bei so gut wie jeder Krebsart positiv wirken, in dem es

  • die Krebsentstehung als Antioxidans hemmt
  • Gene aktiviert, die für ein eigenes Sterben der Krebszellen verantwortlich sind
  • die Zellmembran von Krebszellen durchlässiger macht und somit eine chemische oder Strahlentherapie Erfolg versprechender macht
  • stimulierend auf das Immunsystem wirkt
  • vorbelastete Zellen nicht zu Krebszellen mutieren lässt
  • im Tumorgewebe die Entwicklung von Blutgefäßen verhindert
  • verhindert, dass sich Metastasen bilden und ausbreiten

Bei Krebsarten wie Gebärmutterhalskrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs sollen bereits gesicherte Erkenntnisse vorliegen, die die positive Wirkung von Curcumin bestätigt haben.

2. Curcumin kann die Verdauung unterstützen und beschleunigen

Die Wirkstoffe in der Wurzel sind in der Lage, die Bildung von Magen- und Gallensaft zu stimulieren und so die Verdauung anzuregen. Besonders die Fettverdauung soll gefördert werden.

So kann Curcumin dazu beitragen, das Vollegefühl, Blähungen und Druck im Bauch zu bekämpfen und Die Verdauung zu beschleunigen.

3. Kurkuma kann beim Abnehmen unterstützen

Wie eben gerade schon erwähnt, regt Curcumin den Stoffwechsel durch seine stimulierende Wirkung auf die Magen- und Gallensaftproduktion an. Fett wird besser verdaut und mehr Fett wird ausgeschieden. Was zur Folge hat, dass weniger Fett im Körper eingelagert wird. Curcumin behindert die Synthese der Fettsäuren und zerstört Fettzellen.

Die Bitterstoffe im Curcumin senken zudem auch das Verlangen auf Süßes. Ebenso soll der Blutzuckerspiegel durch den Konsum von Kurkuma gesenkt werden. Das hat zur Folge, dass auch mögliche Heißhungerattacken ausbleiben können.

4. Curcumin kann den Cholesterinspiegel senken

Die Folgen eines zu hohen Cholesterinspiegels sind z.B. Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Mit einem regelmäßigen Konsum von Kurkuma kann der Cholesterinspiegel nachhaltig gesenkt werden.

In der Schulmedizin werden häufig sehr schnell Medikamente – sog. Statine – eingesetzt, um einen hohen Cholesterinspiegel zu senken. Diese können jedoch erhebliche Nebenwirkungen haben.

Durch die antioxidative Wirkung des Curcumins, kann das Arteriosklerose-Risiko enorm gesenkt.

In klinischen Studien sollen auch bereits Hinweise darauf gefunden worden sein, dass Kurkuma das „schlechte Cholesterein“ – LDL – senkt und Das gute Cholesterin – HDL – dagegen hebt.

5. mit Kurkuma kann man Alzheimer bekämpfen

Das Risiko, mit über 65 Jahren an Alzheimer zu erkranken, liegt in den westlichen Industriestaaten bereits bei 12%.

Auch für Alzheimer Patienten hat die Schulmedizin zahlreiche Medikamente. Diese weisen wiederum zahlreiche Nebenwirkungen auf. In Indien, wo Kurkuma ein beliebtes Gewürz ist, soll es kaum Alzheimer-Erkrankungen geben.

Curcumin soll in der Lage sein, die sog. Plaque Ablagerung im Gehirn, wodurch Alzheimer hervorgerufen werden soll, zu verhindern.

Im Jahr 2008 bestätigte genau das eine Studie, die in der Zeitschrift „Annals of Neurology“ veröffentlicht wurde. Es reichte bereits eine Dosis von 1g  täglich aus, um die Gedächtnisleistung von Alzheimer Erkrankten zu steigern.

6. Curcumin kann gut bei Arthritis wirken

Rheumatoide Arthristis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Da speziell das Curcumin entzündungshemmend wirkt, ist eine positive Auswirkung naheliegend.

Curcumin wirkt nicht nur entzündungshemmend bei Arthritis, sondern lindert auch die Schmerzen und kann die Beweglichkeit der Gelenke fördern.

Auch bei Arthristis stellt die Behandung mit dieser Wunderwaffe eine fast nebenwirkungsfreie Alternative zu der oft teuren und nebenwirkungsreichen schulmedizinischen Versorgung dar.

7. möglich ist auch eine Linderung von Arthrose

Heutzutage liegen sehr gute Forschungsergebnisse in Bezug auf die Behandlung von Kniearthrose.

Bereits eine Behandlung von sechs Wochen mit täglich 1.500 mg von einem Kurkuma Präparat sollen in einer Studie der Universität Teheran eine signifikante Verbesserung der Beweglichkeit hervorgebracht haben. Zudem sollen die Schmerzen rapide gesunken sein.

Im Vergleich der Behandlung mit Ibuprofen, sollen beide Vergleichsgruppen ähnliche Ergebnisse erzielt haben. Ibuprofen kann jedoch Magenbeschwerden hervorrufen. Kurkuma dagegen ist nahezu nebenwirkungsfrei.

8. Rheumabeschwerden lassen sich lindern

Bei Rheumaerkrankungen kommt wieder die antiinflammatrorische Wirkung dieser Heilpfplanze zum Einsatz.

Rheuma ist eine Chronische Erkrankung. Sie geht auf entzündlich degenerative Prozesse im Körper – oft in den Gelenken – zurück.

Curcumin hemmt das Enzym Cyclooxigenase 2, was für die Bildung der Prostaglandine – ein Gewebehormon – verantwortlich ist. Dieses Hormon ist der eigentliche Auslöser der Entzündung.

Curcumin kann den degenerativen Prozess der Entzündung in den Gelenken stoppen. Es kann dazu beitragen, die Gelenkschwellung zu senken und die Morgensteifigkeit verringern. Hierdurch kann eine allgemein verbesserte Gehfähigkeit über den Tag hinweg erzielt werden.

9. die Senkung des Blutzuckerspiegels

Dadurch, dass Curcumin für einen stabilen Blutzuckerspiegel sorgt, kann es das Risiko enorm senken, an Diabetes mellitus zu erkranken.

Auch bei Patienten, die aufgrund Adipositas am Typ-II Diabetes erkrankt sind, kann geholfen werden. Beim Typ II Diabetes besteht eine Insulin-Resistenz, die durch die Einnahme von Curcumin positiv beeinflusst werden kann.

10. Curcumin entgiftet die Leber

Curcumin ist ein natürlicher Wirkstoff, der zur Entgiftung der Leber beitragen kann. Dieser Wirkstoff erhöht die Produktion der wichtigen Enzyme, wodurch die Leber das Blut entgiftet.

Diese Enzyme werden abgebaut, wodurch auch die Giftstoffe im Körper abgebaut werden.

Weiterhin wird vermutet, dass die Wurzel die Durchblutung verbessert. Sie kann somit in Gesamtheit zur Gesunderhaltung der Leber beitragen kann.

11. das Risiko für Herzerkrankungen kann gesenkt werden

Kurkuma schützt Dein Herz. Da die natürlichen Farbstoffe in der Wurzel antioxidativ und damit zellschützend wirken.

Leider ist die Herz Krankheit heutzutage eine der häufigsten Todesursachen auf der Welt.

Kurkuma kann das Risiko senken, indem es die Funktion des Endothels verbessert. Endothel ist für die Auskleidung der Blutgefäße verantwortlich.

Wichtige Nährstoffe in Kurkuma auf einen Blick

  • Makronähstoffe auf 100 g

36 g Eiweiß

28 g Kohlenhydrate

14 g Fett

  • Vitamine in mg pro Teelöffel

Vitamin E 62

Cholin 44

Vitamin A 32

Folsäure 17

Niacin 9,12

Vitamin C 1,1

Vitamin K 1

Vitamin B6 0,68

Vitamin B5 0,46

Riboflavin 0,2

Thiamin 0,05

  • Mineralien

Kalium 1260

Magnesium 208

Phosphor 172

Calcium 120

Selen 60

Mangan 36,4

  • Fettsäuren

gesättigte Fettsäuren 1,98

mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0,52

einfach ungesättigte Fettsäuren 0,36

Rezept für einen leckeren Smoothie mit Kurkuma

  • 2 Stk. gefrorener Spinat
  • 1 Banane
  • 1/2 Apfel
  • 1/2 Avocado
  • ein paar Stücken Ananas
  • etwas Zitronensaft
  • 5 Scheiben frischen Kurkuma
  • etwas Kokosmlich
  • ein Schuss Olivenöl
  • etwas schwarzer Pfeffer

Alle Zutaten packst Du in einen Mixer, mixt alles gut durch und fertig ist ein leckerer, Nährstoff geladener  Smoothie für zwischendurch.

Fazit:

Kurkuma ist ein natürliches Heilmittel, das nahezu keinerlei Nebenwirkungen aufweist. Es ist vielseitig anwendbar bei bestehenden Krankheiten und hilft dabei, zahlreiche Krankheiten vorzubeugen. Kurkuma kannst du frisch, in gemahlener- oder in Präparat Form kaufen.

In Präparat Form empfehle ich folgenden Testsieger:

 

 

 

6 Antworten auf „Kurkuma – ein natürliches Wundermittel“

  1. Hallo Marco, super Artikel! Bin ganz beeindruckt was die kleine Wunderknolle alles leisten kann. Werde ich das nächste Mal mit diesem neuen Wissen genießen 🙂 und der Smoothie klingt auch sehr lecker! LG Kerstin

  2. Hey Marco, klingt extrem interessant. Nun möchte ich sofort Kurkuma überall rein mixen. Kannst du mir noch beantworten, ob das trockene Kurkuma genauso hilfreich ist, wie frisches Kurkuma? Und ob die Unterschiede zwischen bio und dem aus dem Supermarkt enorm sind? Danke 🙂

    1. Hallo Cathi, schön, dass du mal wieder vorbei schaust. Also wann immer Du die Möglichkeit hast, frischen Kurkuma in Bioqualität zu kaufen, mach es. Es ist eben nicht auszuschließen, dass die Kunstdünger- und Pestizidbelastung in konventionell angebauten Kurkuma sehr hoch ist. Vor allem auch aus asiatischen Ländern importierter Kurkuma.

  3. Hey Marco, sehr spannender Artikel. Ich wusste ja schon, dass Kurkuma echt viele gesundheitsfördernde Eigenschaften aufweist aber von so vielen wusste ich nun auch wieder nicht. Wahnsinn!
    Danke.
    Liebe Grüße Chrissy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*