Du bist im Übertraining? 5 kleine Tipps, wie Du zurück zu Deiner Ruhe findest

„Du kennst Deine Grenzen erst, wenn Du über sie hinausgewachsen bist“

Wer viel auf den Beinen ist und viel trainiert, muss sich auch erholen.

Klingt simpel.

Bist du wirklich erholt oder übertrainiert?

Das Übertraining ist immer wieder ein umstrittenes Thema.

Was ist Übertraining? Hier findest Du neue Ansätze, um zurück in die Ruhe zu finden.

Was ist Übertraining?

Die wissenschaftliche Bezeichnung lautet chronische Überbelastung durch zu hartes Training und/oder unzureichender Regeneration.

Man ist erschöpft und meist auch sehr launisch.

Im östlichen Teil der Erde würde man es einfach unausgeglichen nennen. Es fehlt die Balance zwischen tun und ruhen.

Auf Dauer führt das unausweichlich zum Übertraining. Ich würde es eher als einen Erschöpfungszustand bezeichnen. Meistens sind sportaffine Menschen näher am Übertraining, als sie denken.

Was für den einen angemessen ist, kann für dich zu viel sein

Wir leben in einer digitalisierten Zeit.

Facebook und Instagram zeigen uns täglich, dass man scheinbar alles haben und erreichen kann.

Ich glaube, wenn man diese Medien gut einsetzt, können sie sehr inspirierend sein. Aber es entsteht auch Druck. Innerer Druck, mithalten zu wollen.

Vor allem willensstarke Menschen laufen in Gefahr, sich zusätzlichen Erfolgsdruck aufzuerlegen.

Tipp #1 – Ausgleich als Schlüssel

In östlichen Lehren geht es sehr oft um Balance. Genügend Schlaf und Ruhe, um sich wiederzufinden, ist auf lange Sicht eine der wichtigsten Faktoren um produktiv zu sein.

#Lesetipp: Warum müssen wir schlafen?

Es ist klar, dass jeder Mensch gewisse Pflichten hat. Egal ob finanziell oder sozial.

Man sollte sich aber trotz allem niemals vergessen. Wenn man selbst wenig oder keine Kraft mehr hat, kann man auch für andere keine Hilfe sein.

Es ist leichter für andere da zu sein, als für sich selbst.

Tipp #2 – den optimalen Rhythmus finden

Jeder Tag ist anders. Manchmal muss man seinen Tagesablauf ändern. Ich finde so ist es auch beim Trainings- und Schlafrhythmus. Vielleicht hat man einfach noch nicht den optimalen Einklang zwischen diesen beiden gefunden. Einer Möglichkeit wäre, kleinere Trainingseinheiten zu absolvieren.

Viel ist nicht immer optimal.

6 Anzeichen im Übertraining (in Erschöpfung) zu sein

  • Unruhe
  • Überempfindlichkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • energielos
  • angeschlagenes Immunsystem
  • Schlaflosigkeit

Tipp #3- wenn die Ruhe fehlt, schwindet die Kraft

Kraft oder Energie, wandelt sich ständig. Man muss sie ab und zu zum Ruhen zwingen. Wie soll das gehen?

Über: Emotionen, Gedanken und Wille

Man könnte sich den Willen als Tor vorstellen und seine Gedanken als Besucher.

Der Wille lässt die Gedanken passieren und diese formen dann zusammen eine Emotion.

Viele unserer Gedanken sind bereits passiert und haben Emotionen geformt. Es ist aber durch Willenskraft möglich zu entscheiden, wer passieren darf und wer nicht. Vielleicht ist das in der Vergangenheit meist unbewusst geschehen, aber wir wollen uns jetzt diesen Vorgang bewusster machen und eingreifen.

Tipp #4 – sich nicht in die Erschöpfung drängen lassen

Befehle kommen aus unserem Kopf.

Täglich prallt eine Flut an neuen Eindrücken auf unser Denken ein und in Ruhephasen und im Schlaf, sortiert man sich wieder neu.

#Lesetipp: Die 4 Schlafphasen

Bleibt das aus, ist man gestresst.

Klingt so einfach.

Im Grunde ist es das auch.

Wir müssen unser Energiepensum kennen, was wir zum Arbeiten verwenden können und auch die Kraft, die wir für unser Wohlbefinden einsetzten müssen.

Ohne Regeneration ist man, wie ich es immer ausdrücke, mit dem Lamborghini ins Grab unterwegs.

Das mag hart klingen.

Es ist meiner Überzeugung nach sinnvoll, sich seine Energie bewusster einzuteilen.

Nicht aufsparen!

In der Rente mach ich dann das und das…

Frage doch mal Menschen, die bereits im Ruhestand sind, was sie noch alles effektiv umsetzten können von ihren Ruhestandsaktivitäten.

Die eigene Kraft und vor allem die körperliche Gesundheit in der Rente war meist eine Fehleinschätzung.

Erschöpfung kann auch durch eine übertriebene ich halte das durch Einstellung entstehen.

Keine Toten Kühe melken.

Wo nichts zu holen ist, ist nichts mehr zu holen. Das trifft, wenn man wieder einmal ehrlich zu sich ist, ebenfalls auf jeden Lebensbereich zu.

Entscheidungen, die das eigene Wohlbefinden betreffen, sind manchmal schwierig. Tut mir das gut? Das könnte eine der wichtigsten Fragen sein, die es gibt.

Tipp #5 – Orte der Ruhe

Wie ist dein Schlafzimmer gestaltet?

Fühlst du dich dort wohl?

Ist es ruhig?

Kann man etwas verbessern?

Der innere Dialog ist wichtig. Er ist in erster Linie nur für dich da. Aus ihm gehen Entscheidungen hervor.

Das ist nicht ganz so klar, wie man vielleicht denkt.

Man ist beeinflusst. Die Eltern machen das so, ich mache es ebenfalls so.

Das war sehr oft keine bewusste Entscheidung. Man macht es einfach.

Vielleicht kennt man es nicht anders. Deine Orte der Ruhe sollten wirklich deinen Vorstellungen und Wünschen entsprechen.

Vorsicht vor Leuten. Das ist zwar ein Filmtitel, aber auf mich wirkt er eher als Warnung vor der Gesellschaft.

Ich weiß nicht warum, aber die Leute wissen fast immer auf alles eine allgemein gültige Antwort.

Ich sage, man muss aufhören, auf Leute zu hören und sich selbst fragen. Die meisten kennen sich selbst viel zu schlecht um gute Tipps zu geben. Vorsicht vor Leuten. Du darfst entscheiden. Deine Situation kennst du am besten.

Fazit

Setze dich öfters mit gutem Gewissen hin.

Mache Dir Deine begrenzte Lebenszeit bewusst und lasse zu, dass Du auch mal nur für Dich sein darfst.

Manchmal braucht man eine Auszeit, um wieder eine neue Perspektive zu bekommen.

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